Großauftrag von Dolomiti Superski erfolgreich realisiert
Das vom weltweit größten Skipassverbund, Dolomiti Superski, gemeinsam mit dem
italienischen Skiverband ANEF und dem Institut für Nuklearphysik (INFN) der
Universität Padua initiierte Projekt EDELWEISS bildete die Grundlage für die
Einführung eines neuen Skipasssystems.
Die Aufgabenstellung war durchaus einzigartig: Zwölf Täler mit insgesamt 138
autonomen Liftgesellschaften in den Regionen Südtirol, Trentino und Veneto waren mit
einem neuen Skipasssystem auszustatten und über ein zentrales Datencenter zu
vernetzen. Die führenden Anbieter von Skipasssystemen wurden eingeladen, Angebote zur
Realisierung des Projektes zu unterbreiten.
„Am Ende der Evaluation blieben zwei Anbieter weltweit übrig, und beide kamen
aus Salzburg“, sagte Superski Direktor Dr. Franz Perathoner anlässlich der
Projektvorstellung in Salzburg. „Weil es aber auch bei Skirennen nur einen Sieger
gibt, entschieden wir uns für AXESS“.
Für das erst vor sieben Jahren gegründete Salzburger Unternehmen stellte das
Projekt eine logistische Herausforderung dar, die aber ohne größere Probleme
bewältigt wurde, wie auch Perathoner bestätigte. Zwischen Auftragserteilung im
Juni 2003 und Inbetriebnahme im November 2004 lagen nur 15 Monate. Fünf Monate wurden
für die Pflichtenhefterstellung und Planung aufgewendet, zehn Monate standen für
Entwicklung, Produktion, Schulung und Inbetriebnahme zur Verfügung. Viele der
Systemkomponenten waren neu zu entwickeln und insgesamt ca. 10.000 Geräte sowie
mehrere Millionen RFID-Smartcards an die verschiedensten Standorte zu liefern.
Pünktlich zum Start der Wintersaison 2004/05 waren 300 Kassen und mehr als 1.500
Zutrittsleser mit Drehkreuzen an 450 Aufstiegshilfen betriebsbereit und mit der
Datenzentrale in Bozen verbunden. Dorthin schicken die rund 2.000 Geräte über
GPRS jede Nacht durchschnittlich rund 1 Million verschlüsselte Datensätze zur
Verarbeitung, am nächsten Morgen können die 138 Betreiber die Einnahmen und
Fahrten des Vortages bereits analysieren.
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