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Knowhow
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RFID - ISO 15693Kontaktlose Chipkarten werden in Skipass Systemen seit Beginn der 90er Jahre eingesetzt. Die Technologie ist bekannt unter dem Namen RFID (Radio Frequency Identification). Die Antenne des Lesers strahlt elektromagnetische Wellen ab, die von der Chipkarte empfangen werden. Der elektronische Schaltkreis (Chip) innerhalb der Chipkarte wird von diesen elektromagnetischen Wellen mit Energie versorgt und sendet die im Chip gespeicherten Ticketdaten an die Antenne des Lesers zurück. Zulässige Frequenzen für die elektromagnetischen Wellen sind weltweit genormt als sogenannte ISM (Industrial - Scientific - Medical) Bänder festgelegt: < 135 kHz Niederfrequenzband(TIRIS, I-Code, HID, KeyCard, Swatch Access etc) - in der Zugangskontrolle finden sich solche Chipkarten nur mehr in älteren Systemen. Hauptsächliche Verbreitung fanden diese Transponder für die Tieridentifikation (genormt als ISO 11784). Vorteile: die elektronischen Sender/Empfänger sind technisch einfach; die Transponder sind gut geeignet für Diebstahlsicherung da niedrige Frequenzen Materialien gut durchdringen. Nachteile: die niedrige Datenübertragungsrate verhindert wichtige Eigenschaften wie Verschlüsselung (keine Sicherheit), Anticollision (zwei Karten im Leserfeld sind nicht lesbar) und verursacht lange Lesezeit (Personenfluss stockt am Zugang); die Kosten der Karten sind hoch wegen der teuren Antenne und fehlender Normung (proprietäre Chips, kein Wettbewerb) 13,56 MHz Hochfrequenzband(Mifare, TagIt, my-d) Transponder in diesem Frequenzband werden seit über 10 Jahren für Smart Labels, für die Zugangskontrolle und als elektronischer Fahrschein entwickelt Besonders die Massenanwendungen in der Fare Collection und in der Produktkennzeichnung treiben den Markt. Vorteile: hohe Datenübertragungsrate, noch gute Materialdurchdringung, Funktionen wie Anticollision, die hohe Trägerfrequenz ermöglicht kostengünstige Antennen für die Chipkarten, die Massenmärkte und die Normierung schaffen Wettbewerb und damit günstige Preisentwicklungen Nachteile: die technisch schwierigen Kartenleser konnten in der Zwischenzeit durch integrierte Lösungen der Chipentwickler vereinfacht werden. 900 MHz UHF Band(Electronic Product Code) Diese Transponder basieren auf den Entwicklungen für 13,56MHz und sollen auf größere Entfernungen lesbar sein (einige Meter). Da die hohen Frequenzen aber bereits optische Eigenschaften haben und Materialien nicht mehr durchdringen, werden diese Transponder in der Zugangskontrolle keine Verbreitung finden. |
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NORMIERUNGFür das Ticketing haben sich zwei Standards etabliert, beide im 13,56 MHz Frequenzband. ISO 14443 Proximity Cards - Leseabstand bis zu 10 cmDie Produkte von Herstellern wie Philips (Mifare), Infineon oder Texas Instruments weisen ausgezeichnete Eigenschaften wie kurze Lesezeiten (< 0,1 Sekunden), große Datenspeicher (bis zu 4 kByte) und hohe Sicherheit (3DES Verschlüsselung) auf. Axess AG setzt diese Transponder vor allem im Bereich der Fare Collection (ÖPNV) und für EPurse (Zahlkarten) ein, im Skibetrieb ist die Lesereichweite zu gering. ISO 15693 Vicinity Cards - Leseabstand bis zu 50 cmZielmärkte der Hersteller der Chips sind die Smart Labels zur Kennzeichnung von Medikamenten, elektronisch lesbare Tags auf Gepäckstücken und auf Warensendungen. Besonders Großkunden wie WalMart und das US Department of Defense haben mit ihrer Entscheidung, Warenlieferungen künftig nur mehr mit einem Smart Label zu akzeptieren zu einem extremen Aufschwung dieser Norm geführt. Axess AG hat als erster Systemhersteller Transponder nach dieser Norm für das Ticketing eingesetzt. Die große Reichweite ermöglicht „Handsfree“ Zugangskontrolle am Lift, die günstigen Chip-Preise haben die Kosten der Chipkarten gegenüber den älteren Systemen extrem reduziert und reine Chipkarten-Lösungen ermöglicht. |
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